Man stelle sich eine kleine Gemeinde vor oder meinetwegen auch eine Stadt, vielleicht eine Schulklasse - 95 Prozent in ein und derselben Religionsgemeinschaft und armselige 5 Prozent andersgläubig, oder nichtgläubig.

Ein Kind wächst im Grunde genommen auf, wie jedes andere auch.

Seine Eltern sind die Helden, seine Familie ist seine Welt.

Dieses Kind geht irgendwann zu den anderen Kindern zum Spielen oder kommt mit den anderen in eine Klasse.

Dieses Kind weiß nicht, dass es da draußen anders zugeht und es anders ist, als wie es sein Leben bisher gewohnt ist -

es hat keine Ahnung, weshalb die Stimmung so seltsam ist - feindselig, abweisend.

Warum fühlt es sich so an, als wären die anderen etwas Besseres und warum haben die mich nicht gern?

Es dauert lange, bis ein Kind zu ahnen beginnt, weshalb und woher - aber bis es soweit ist, ist in diesem Kind viel passiert!

Es hat ab dem Moment, ab dem es mit der braven Religionsgemeinschaft konfrontiert wurde, bereits begonnen, sich zu verändern..

Auch dieses Kind kämpft mit Depressionen und Angst!

 

Die anderen hingegen haben die Erfahrung gemacht: Wir sind stark! Zusammen noch stärker und wir sind besser und klüger, da wir ja in der Überzahl sind!

 

Die Themen der Erwachsenen, von den Kindern noch gar nicht verstanden, haben die Kindheit bitter gemacht!