Man spiele es in Gedanken durch:

Eine Familie brav und folgsam, wie die Religionsgemeinschaft es möchte, im stillen Gebet und regelmäßigen Kirchgang -

schön..... Ist es das wirklich?

Da werden Gebete auswendig gelernt und die Kinder von Klein auf gelehrt was richtig ist - und was sie zu glauben haben!

Was passiert?

Ein menschliches Gehirn funktioniert wie eine Festplatte.

Alles was sie immer wieder vorgesagt bekommt prägt sich tiefer und tiefer ein und je weniger Einflüsse von aussen kommen, umso einseitiger der 'Erfolg'.

Sieht man sich dann den 'Stoff' an, will sagen den genauen Inhalt der Gebete und Texte und denkt darüber nach, was da tatsächlich gelernt wird,

wird es für die Psyche ungesund und unser lieber Gott, der es mit uns gut meint und die pure Liebe ist, erscheint als Richter, als Aufpasser der alles sieht und wir sind die Marionetten, da ja Gottes Wille passiert!

 

Mit diesem Druck wachsen Kinder von strengreligiösen Eltern auf. Wenn dann noch Ziele für die Kinder in diese Richtung gesteckt werden, wird es richtig böse - und das mit bester und bravster Absicht.

 

In die Richtung des  lieben Gottes, dem viel mehr gedient wäre, wenn wir glücklich und uns angstfrei entwickeln könnten und nach unserem eigenen Willen, geht es dadurch aber nicht - dafür viel eher in die Depression, die ein Leben in psychischer Krankheit als Ziel hat.